Wirkungskreis Heilpilze

Gesundheitsmanagment der Leber

Die Leber ist das zentrale Organ unseres Stoffwechsels. Sie ist Speicher- und Syntheseort wichtiger Verbindungen. Weiterhin übernimmt sie die Funktion der Entgiftung, Aktivierung, Inaktivierung und Ausscheidung körpereigener und körperfremder Substanzen.

Im Hinblick auf die Galle stellt die Leber die größte exokrine Drüse des Körpers da. Als Teilorgan des mononuklearen Phagozytosesystems nimmt sie weiterhin an der Abwehr- und Filterfunktion des Organismus teil.

Bei einer Belastung oder krankheitsbedingten Einschränkung der Leber kommen viele dieser Prozesse ins stocken, oder geraten aus den Fugen. Viele der Heilpilze, besonders der Reishi, Shiitake, Cordyceps und Coriolus haben einen ganz ausgeprägten Bezug zur Leber. Sie leiten Toxine aus und wirken leberschützend.

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Pilze sind Adaptogene

Pilze sind Adaptogene

Die klinische Erfahrung zeigt, dass Heilpilze eine sehr komplexe und vielseitige Wirkungsweise haben. Sie regulieren die verschiedenen Organfunktionen und Körpersysteme. Im Bereich des Nervensystems haben sie nicht nur eine anregende, sondern im gleichen Maße auch eine beruhigende Wirkung. Außerdem hat man auch gesehen, dass der gleiche Pilze einerseits das Immunsystem anregen, aber auch ein zu aktives Immunsystem wie es bei Allergien und Autoimmunerkrankungen der Fall ist dämpfen kann. Daher kann man Pilze als Adaptogene bezeichnen.

Adaptogene sind Substanzen, die es dem Körper ermöglichen, sich verschiedenen Situationen anzupassen und Abweichungen von der Norm egal in welche Richtung zu regulieren.

Adaptogene sind meistens Pflanzen, die sich an extreme Umweltbedingungen angepasst haben wie zum Beispiel Kälte, Höhenlage, Sauerstoffmangel, starke Sonneneinstrahlung oder Trockenheit.
Es sind aber auch oft Wurzeln, die die konzentrierte Energie und Nährstoffdichte von jahrelangem Wachstum und Reife enthalten.

Wenn man sich die Fundstellen des Cordyceps anschaut wird deutlich, warum er so eine starke adaptogene Wirkung hat. Er wächst in den Höhenlagen des Himalaya bei wenig Sauerstoff, unter extremen Temperatureinflüssen und starker Sonneneinstrahlung.

Aber auch die anderen Heilpilze weisen die für Adaptogene typischen Inhaltsstoffe wie Polysaccharide und Triterpene auf.

So wie der Pilz sich extremen Umweltbedingungen anpassen kann, so versetzt er auch den menschlichen Körper in die Lage sich den verschiedenen Situationen im Leben zu stellen.

Die Praxis zeigt ganz deutlich, dass Pilze eine regulierende Wirkung auf unsere Körpersysteme haben und somit zu den Adaptogenen gezählt werden. Immer mehr wissenschaftliche Studien bestätigen diese faszinierende Wirkungsweise.

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Antivirale Wirkung von Heilpilzen

Bereits 2004 wurde von Jung et al. festgestellt, dass durch ß-Glukane aus Pilzen Viruspartikel in Zellen von Schweinen, die mit dem Schweinegrippevirus infiziert waren, reduziert werden konnten. Außerdem wurden durch die ß-Glukane Interferon-Gamma und die Bildung von Stickoxid (NO-Gas) angehoben.
Interferon-Gamma ist ein Botenstoff des Immunsystems, der von den T-Helferzellen Typ 1 gebildet wird, um zum Beispiel Makrophagen anzuregen. Makrophagen und auch Schleimhautzellen produzieren dadurch vermehrt NO-Gas. NO-Gas kann in Zellen hinein diffundieren, um intrazelluläre Erreger wie Viren, Pilze, Chlamydien, Borellien und auch Tumorzellen abzutöten.

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